Psyience

Es gibt ja Leute, die studieren Psychologie. Die Psychologie soll, wenn man dem Hive glauben schenkt, “…das Erleben und Verhalten des Menschen…” beschreiben und erklären. Irgendwie glaube ich den ersten Teil unbesehen. Ok, nicht unbesehen. Im Rahmen meiner doch recht langen Zeit des studierens habe ich mich zwischen zwei richtigen Vorlesungen in die Einführungsvorlesung der Psychologen gesetzt und dem gelauscht, was Psychologen mal gehört haben sollten…..ok, 90% waren Frauen und im ersten Semester sehen die auch noch so aus…..

…was ich aus dieser Vorlesung und einigen anderen Zusammentreffen mit Psychologiestudenten mitgenommen habe ist, dass die Psychologie einem empirischen Anteil hat - wenn A, dann ist es wahrscheinlich, dass B - und dass sie eine deskriptive Wissenschaft ist. Alles andere, was mit Psychologie zu tun hat, kommt mir vertraut vor….aus dem klerikalen Umfeld.

Ich habe weniger Bedenken, Theologie eine Wissenschaft zu nennen, als Psychologie. Irgendwie scheint mir Psychologie in etwa so wissenschaftlich wie Bauernregeln - allerdings ist Psychologie etwas unterhaltsamer….

3 Antworten auf “Psyience”

  1. Caroline sagt:

    Hallo, also aus den zwei Vorlesungen solltest du keine falschen Schlüsse ziehen - hab dir als Homepage eine gute Seite angegeben, wo du dich ein wenig fundierter kundig machen kannst! Außerdem beschäftigt sich die Psychologie noch mit der Prognose und der Veränderung von Verhalten!
    Caro, eine ehemalige Psychologiestudentin

  2. der_mike sagt:

    Ja…die Prognose und der Veränderung von Verhalten. Das hab ich ja auch angesprochen - aber sehr weit über Behaviorismus Input -> Blackbox -> Output scheint man doch im Prinzip nicht weiter hinaus gekommen zu sein.
    Versteh mich nicht falsch - ich hab auch immer damit zu kämpfen, dass mein Studium ja keine richtige Wissenschaft sei. Schicksal, wenn man mit Mathematikern eine Familie teilt…
    …trotzdem “Es ist wohl hier relativ wenig ergiebig, eine Differenz zwischen psychologischem Alltagswissen und wissenschaftlich-psychologischem Wissen zu konstruieren, ohne dabei eine generelle Überlegenheit des letzteren über das erstere zu postulieren. Es ist schließlich auch für den Experten schwierig, beide vollkommen voneinander zu trennen,…” sagt alles finde ich. Eine gesunde Menschenkenntnis ersetzt das Studium? Was die Elementaraussagen angeht, da wird denke ich ein Philosoph nur müde drüber lächeln.

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