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JAM | Brust oder Keule

Ich sag es mal so – am Ende des Tages gibt es zwei Schlüsselreize: Brüste oder Po. Titten oder Arsch. Da macht sich das Eignungskriterium fest – alles andere ist Auswahlkriterium. Da kann man Punkte machen – aber an der Frage, ob das präferierte Spoilerpaket passt, wird es zum make or break.

Die Frau Pinkshot hat jetzt etwas über den einen Teil der evolutionären Lockmittel geschrieben. Darin geht es um – Brüste. Jetzt ist mir noch kaum jemand aufgefallen, der den Blick auf ein tolles Paar Mammae nicht zu schätzen wusste. Das inkludiert mich. Doch – ich kenne jemanden. Mein ehemaliger Mitbewohner. Der hatte mal eine Freundin. Eine Jugendfreundin. Wie man das damals halt so hatte, wenn man auf dem Dorf gewohnt hat und es sonst nicht viel zu tun hab. Es war wohl auch irgendwie Liebe … bis, ja bis eben die Pubertät einsetze und sie Brüste und er Lust auf Penis bekam. Das war ein toller Satz, wie er mir damals erzählt „Warum musste sie auch Brüste bekommen…“. Macht nix. Hat auch sein Glück gefunden und, um es mit den Worten eines Unterhaltungskünstlers zu sagen, das ist auch gut so.

Wie dem auch sei – es gibt so Mysterien im Zusammenhang mit weiblichen Brüsten, die sind für einen Mann faszinierend. Frau Pinkshot schreibt, dass es generell Frauen gibt, die ihre Brüste dem Man-Handling übergeben und manche mögen es eher so nicht. Dann ist es wieder zustandsabhängig. Ich kann sagen – Männer mit einem Faible für komplexe Systeme ohne direkte Ursache-Wirkungs-Beziehung, aka Frauen, mögen Brüste. Sie reden auch oft darüber. Mal mehr, mal weniger deftig. Aber im Grunde immer mit der Grundtendenz „Ja, doch, macht das Leben schöner.“

Ich schaue mir gern Brüste an. Dabei ist es weniger die Brust per se, als der Reiz, einen Blick zu erhaschen. Ich bin wohl auch eher atypisch – wenn ich mich in die Schlammzone der Männergespräche begebe, dann folgt der Geschmack eher Hubraum statt Spoiler. Also Größe scheint als wichtig erachtet zu werden. Mein Geschmack ist eher auf kleine Brüste orientiert. Nicht keine, nicht wenig, eben klein. Würde man, wenn man die Reihenfolge der Frauen, bei denen ich es geschafft habe, die komplexe Auswahlprozedur der Zugangsberechtigung zu bewältigen, analysiert, nicht vermuten. Die hatten alle, wie man so sagt, Holz vor der Hütte. Hat ihnen auch immer gut gestanden. Aber wenn man Browserdaten – hahahaha, Inkognitomode – folgen können würden wollte, dann wäre die Sprache eine andere. Von denen würde ich aber auch keine Heiraten. Kleiner Sidestep: Lexy Belle ist eine umwerfend schöne Frau. Ihre Erwachsenenfilme wecken aber rein gar nichts in mir. Der einzig attraktive Film, den sie hat, ist ein Video von Doctor and the medics.

So, zurück zum Thema. Brüste. Also ich mag Brüste und ich habe genügend Erfahrung, um mich an die Handlungsoptionen heranzutasten. Wohl wissen, was Frau Pinkshot schreibt: Da gibt es kategoriale und graduelle Unterschiede. Gegen das Küssen derselben hat sich noch keine beschwert – das ist auch ´ne tolle Geschichte. Fast so toll, wie den Hals zu küssen und leicht…Moment, nicht abschweifen.

Grundsätzlich verstehe ich nicht, wie Frauen unsicher sein können, was ihre Brüste anbelangt. Sicher gibt es welche, die finde ich nicht attraktiv, aber bisher sind mir noch keine an einer echten Frau untergekommen, bei denen ich mir dachte: Meh. Liegt aber auch sicher daran, dass ich Frauen eher schön finde – und damit interessant genug, um den Brunftschrei des Deutschen Hirschs zu intonieren – die mit sich und ihrem Körper im Reinen sind. Die sich aufrecht halten und Ausstrahlung haben.  Da stellt sich das Problem nicht. Wie gesagt – ich mag kleine Brüste und die Masse fantasiert von großen Brüsten. Mit kleinen Brüsten gestalten sich manche Dinge nicht so einfach. Aber ich mag Brüste auch in der verpackten Form fast lieber. Wie ich generell den schönsten Teil von Weihnachten als das Verpackte auszupacken empfinde. Nichts ist so toll, wie ein Blick in den Ausschnitt, dabei ertappt werden, das wissende grinsen auf beiden Seiten, die helle Haut, die in einem schwarzen BH verschwindet. Ich mag Brüste. Es gilt aber auch wie bei allen anderen Dingen zwischen Mann und Frau: Was ihr uns nicht sagt, denken wir uns aus. Also Mund auf – nicht nur dazu – und sagen, was toll ist, was nicht und wann es toll ist und wann nicht. Dann klappt das auch – egal wie groß. Und wenn ihr mal einen Arsch habt, der euch abschleppt und dann sagt, dass die Brüste recht klein sind, dann dürft ihr den auch getrost vor die Tür stellen. Einen Boob-Job für sich und das Ego machen, ist ok. Aber ich hatte nun schon zwei Kolleginnen – eine hat es durchgezogen und eine nicht – die das für ihren „Freund“ tun sollten oder wollten. Was ein Quatsch. Dem ist das auch egal – aber er würde gern vor seinen Kumpels angeben wie eine offene Brause, dass seine Freundin das hat machen lassen und jetzt dicke Töpfe hat. Hände weg von sowas – in jeder Hinsicht.

Am Ende des Tages, sind Brüste für mich aber kein Make-or-Break. Ich gehöre zum anderen Teil der Gattung. Ich schaue auf den Allerwertesten, den Arsch, den Po, den Hintern. Aber das ist eine andere Geschichte….

JAM | Aristokratie

Mein Adelskind geht zum Feedbackgespräch. Ich muss früher anfangen. Kinder, die man fördern will, muss man auch rechtzeitig loslassen. Im vorliegenden Fall ist das etwas schwerer als sonst, denn mein Adelskind ist … mehr. Trotzdem war es mir wichtig, sie in ein Förderprogramm zu bringen, ihr interessante Projekte mit entsprechender Facetime bei den Entscheidungsträgern zu verschaffen und die Weiterbildungen durchzubringen.

Jetzt hat sie das Assessementcenter hinter sich und heute bekommt sie das Feedback von der Konzernpersonalentwicklung. Das wird mindestens hilfreich, denn ich kann ja nur meine Sicht kund tun. Wenn das alles so kommt, wie ich das derzeit geplant habe, dann wird sie bald von meinem Bereich in einen anderen operativen Bereich wechseln. Ein Bereich, in dem sie viel bewegen kann, in dem sie lernen kann und in dem sie … wundervoll sein wird. Das ist förderlich, denn mit dem Spektrum, dass sie dann in 3 bis 4 Jahren hat, wird sie besser aufgestellt sein, als alle anderen. Dann muss ich sie nur noch zu einem akademischen Titel bringen.

Ich liebe es Menschen zu formen – aber noch mehr liebe ich es, meine Kinder zur Blüte zur bringen. Mehr noch liebe ich diesen Menschen.

Denkamt | Digitalfeudalismus

Also @DerLinkshaender entpuppt sich ja mehr und mehr als der Impulsgeber für Beiträge – wenn ich ihm nicht schon folgen würde, ich würde es glatt tun. Sein letzter Streich war ein geteilter Beitrag über Machtvorstellung und Vormachtstellung im digitalen Kontext. Da mich das Thema Macht durchaus auch schon akademisch beschäft hat, fühle ich mich bemüssigt, meine 2 Cent – das waren mal 4 Pfennig – dazu zu geben.

Es kommt ja selten vor, aber ich würde den Grundtenor des Beitrags von @blume_bob unterschreiben. Ja, werte Leser, das steht da wirklich. Ich stimme jemandem zu, der nicht nur wiederholt, was ich gesagt habe. In dem Fall sage ich das mal, weil der Autor unmöglich meine verkorksten Seminararbeiten aus dem Studium gelesen haben dürfte – selbst den Dozenten stand ja damals der Schweiß auf der Stirn, dass ich mal „Macht“ in einem wesentlichen Ausmaß bekommen könnte und haben die Arbeiten sicher verschwinden lassen.

Kommen wir zur Sache – was Bob Blume beschreibt zeichnet einen klaren Grundriss, wie Politik gemacht wird. Dabei ist es per se unerheblich ob das Schulhofpolitik ist oder die ganz große Politik im Kreistag Wanne-Eickel. Es geht darum, seine eigene Sendekraft zu erhöhen und das schafft man über … Anhänger. Das Medium skaliert dabei  den Effekt enorm. Es entwertet aber auch die Nachricht – es geht nur noch um das Folgen. Coolness by association.  Daher braucht man die Nachricht auch nicht mehr prüfen. Wenn es der Mann an der Spitze sagt, dann schaut man noch verstohlen zum Nebenmann – oder zur Nebenfrau – und wenn der skandiert, dann kann man eigentlich gar nicht anders. Letztens las ich von einem Lehrer, der mit seinen Schülern über den Echo-Eklat sprach. Alle fanden die … ok, nennen wir sie mal Künstler, cool. Der Inhalt war völlig egal – denn andere fanden die ja auch cool. Nachdem man über den Inhalt sprach, war die Gefolgschaft schnell dahin. Da war dann eher Ekel und Abscheu. Im Gegenzug darf man auch nicht unterschätzen, wie vergänglich diese Macht ist – denn wer nicht mehr sendet, der wird vergessen. Ferner kann die Gruppe auch insgesamt einfach übernommen werden. Viele Schafe treibt man leichter in eine Richtung als einen Wolf.

Die Macht besteht darin, die Rahmenbedingungen zu setzen, so dass jeder aus eigenem Antrieb folgt. Es passiert ja nichts schlimmes. Erinnert sich noch jemand an das Verhör Captain Picards durch die Cardassianer – er sollte nur zugeben, dass da fünf Lichter sind, anstatt der tatsächlich vorhanden vier. Oder an Orwells „Freedom is the freedom to say that two plus two makes four. If that is granted, all else follows“. Macht ist, die Menschen zu desensibilisieren in marginalen Dingen, um den Effekt dann zu skalieren. Ich bin mir nicht sicher, ob die Digitalfürsten wirklich Macht haben oder ob sie ein Rad im System sind – eine Art Verstärker. Fakt ist, sie haben eine Gefolgschaft und sie können Unheil damit anrichten – oder Gutes. Am Ende des Tages kommt es – wie immer bei der Macht – auf den Träger an.